Bessere Luft durch Partikelfilter

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Feinstaubpartikel kommen vor allem aus den Auspuffs von Dieselfahrzeugen ohne Filter. Sie entstehen auch beim Abrieb von Reifen und Bremsen und werden mit dem Straßenstaub aufgewirbelt. Die winzig kleinen Staubteilchen dringen bis in die Lunge vor und können Atemwegs- und Herz-Kreislauferkrankungen auslösen. Besonders gefährlich sind Dieselrußpartikel, denn sie verursachen Krebs. 

Mit dem geschlossenen Partikelfilter gibt es eine Technik, die nahezu 100 Prozent der Feinstaubpartikel aus Dieselabgasen zurückhält. Bei leichten Nutzfahrzeugen sind Dieselpartikelfilter im Gegensatz zu Pkw noch nicht bei allen Modellen Standard. Erst mit der Abgasnorm Euro 5, die für alle neuen Transporter ab 2012 gilt, ist der Partikelfilter für Dieselmodelle obligatorisch. Eine Liste aller neuen Dieseltransporter mit geschlossenem Partikelfilter finden Sie hier (pdf, 125 KB).

Nutzfahrzeuge auch ohne Förderung nachrüsten!

Grundsätzlich besteht bei älteren Dieseltransportern die Möglichkeit, einen Partikelfilter nachzurüsten. Für die gängigsten Modelle und für Transporter mit Pkw-Typprüfgenehmigung bieten die Filterhersteller bereits Systeme an. Das lohnt sich allerdings nur bei Fahrzeugen, die mindestens die Euro3-Norm erfüllen und noch einige Jahre fahren sollen. Nachgerüstet werden in der Regel sogenannte offene Filter. Sie halten je nach Modell zwischen 30 bis 70 Prozent der Partikel zurück.

Die Nachrüstförderung ist sowohl bei Pkw als auch bei  neichten Nutzfahrzeugen bis 3,5 Tonnen zulässiges Gesamtgewicht  Ende 2010 ausgelaufen. Der VCD setzt sich dafür ein, dass die Förderung wieder aufgenommen wird. Trotzdem sollten Sie nachrüsten. Das sichert auch künftig freie Fahrt in Umweltzonen und erhöht den Wiederverkaufswert des Transporters.

Wenn Sie wissen wollen, für welchen Transporter es einen Nachrüstfilter gibt, hat der VCD zusammen mit dem Deutschen Kraftfahrzeuggewerbe eine Filterdatenbank zusammengestellt.