Was Sie sonst noch tun können
Wer wenig verbraucht, schont Portemonnaie und Umwelt zugleich. Denn die Menge an CO2, die aus dem Auspuff kommt, hängt unmittelbar vom Spritverbrauch ab. Und auch bei Schadstoffen gilt: Je weniger Sprit verbrannt wird, desto besser für Umwelt und Gesundheit der Menschen. Unternehmer und Fahrer können bereits mit kleinen Dingen große Wirkung erzielen. Das schafft nicht nur Wettbewerbsvorteile, sondern auch ein positives Umweltimage.
Mit sauberen Lieferwagen vorfahren
Wenn Sie auf umweltfreundliche Transporter setzen, erhöhen Sie den Wiederverkaufswert und kommen problemloser in die Städte: Zum einen haben Sie in Umweltzonen freie Fahrt. Zum anderen räumen einige Kommunen sauberen und leisen Fahrzeugen gezielt Vorteile ein, um Unternehmen zum Einsatz dieser Lieferwagen zu bewegen. So hat Bremen einen sogenannten Umweltladepunkt eingerichtet: Umweltschonende Transporter dürfen die Fußgängerzone auch außerhalb des Lieferzeitfensters ansteuern. Das ist ein wirtschaftlicher Vorteil, den Unternehmerinnen und Unternehmer mit Weitblick künftig öfter werden genießen dürfen.

- Schnell schalten spart Sprit. (Foto: www.istockphoto.de)
Gut pflegen und schnell schalten
Die kleinen Stellschrauben zum Spritsparen sind leicht gefunden: Synthetische Leichtlauföle mindern die Reibung, erhöhen die Lebensdauer des Motors und verringern den Verbrauch. Mit Leichtlaufreifen senken Sie den Spritverbrauch im Schnitt um drei Prozent und veursachen weniger Fahrlärm. Wichtig ist jedoch ein ausreichender Luftdruck. Bei zu niedrigem Druck schluckt Ihr Fahrzeug mehr, die Reifen verschleißen schneller und der Wagen gerät leichter ins Schlingern. Besonders bei voller Beladung sollten Sie ein wenig mehr Luft in die Reifen füllen, als vom Hersteller angegeben. Mittlerweile bieten einige Hersteller eine automatische Druckkontrolle ab Werk an – fragen Sie Ihren Händler.
Deutlich leiser und sparsamer sind Sie unterwegs, wenn Sie schnell schalten und damit hohe Drehzahlen vermeiden. Für städtische Vielfahrer lohnt sich ein automatisiertes Schaltgetriebe. Es bedeutet mehr Komfort und weniger Verbrauch. Das Gleiche gilt für die Start-Stop-Automatik, wie sie auf Wunsch beim Mercedes Sprinter verbaut wird.
Auch wenn Sie die Klimaanlage öfter mal ausschalten, sparen Sie. Denn Klimaanlagen fressen im Stadtverkehr locker ein bis zwei Liter Sprit zusätzlich. Und ein nicht benötigter Dachgepäckträger gehört natürlich in die Garage.
Spezielle Schulungen helfen Ihnen und Ihren Mitarbeitern, Ihr Gefährt noch sicherer, verbrauchsgünstiger und umweltschonender zu steuern. Der VCD hat zehn Spritspartipps zusammengestellt. Wenn Sie alle Hinweise beachten, können Sie Ihren Kraftstoffverbrauch um bis zu 30 Prozent senken und damit viel Geld sparen.
