Verkehrssicherheit
 

Verkehrssicherheit: Zur Umwelt gehören auch die Menschen

Peugeot 207 beim Crashtest (Foto: Euro NCAP)

Bei der Diskussion um Abgase, CO2 und Lärm gerät leicht der Verkehrsalltag aus dem Blick. Jeder Fußgänger, Radfahrer oder Autofahrer ist täglich mit Verkehr und seinen Gefahren konfrontiert. Insassensicherheit von Autos und Unfallmedizin werden zwar immer besser. Aber Fußgänger und Radfahrer ziehen nach wie vor den Kürzeren, wenn sie mit einem Pkw zusammenstoßen. Oft sind dies Kinder oder ältere Menschen. Die Vision von »Null Verkehrstoten«(oder »Vision Zero«) ist in Schweden und der Schweiz Regierungsprogramm. »Vision Zero« fordert der VCD auch für Deutschland. Die Grundidee ist einfach: Der Verkehr soll menschensicher gemacht werden, nicht der Mensch verkehrssicher. Ein seriöses Testprogramm für Insassensicherheit, aber auch Fußgänger- und Kindersicherheit im Auto firmiert unter dem etwas sperrigen Namen Euro NCAP. Erfahren Sie hier mehr zum Thema.

Ein einfacher Tipp: Keine SUVs kaufen

Ein Fußgänger, der mit einem schicken, modernen Geländewagen zusammengestoßen ist, hätte sich auch einem Lastwagen in den Weg stellen können – die Verletzungen sind fast die gleichen. Der Luftwiderstand eines Sport Utility Vehicles (SUV) ist so groß wie der des kleinen Campingbusses Ihres Nachbarn, der Kofferraum ist kleiner als bei manchem Kombi, der Kaufpreis und die Betriebskosten sind dreimal so hoch. Würden Sie so ein Fahrzeug empfehlen? Wir auch nicht. Übrigens: Die Förster und Landwirte in den Schweizer Alpen kommen im Frühjahrstauwetter auch mit normal dimensionierten Wagen und Vierradantrieb durch den Schlamm. In der Großstadt reicht das erst recht – es sei denn, Sie sehen jeden Zone-30-Buckel als riskantes Hindernis an, das es mit maximaler Kraft zu überwinden gilt.